
Ein "ungemein spannender Roman",
"sachkundig, ohne zu langweilen, farbig, sprachlich ausgereift" Die Rheinpfalz
Kaperfahrt nach Palmares
oder die wahre Geschichte des irischen Piraten Hugh O Driscoll
Herbst 1649, Südirland:
Hugh O Driscoll wird noch in Sichtweite der elterlichen Burg von umher-ziehenden Söldnern gefangen genommen und auf ein Handelsschiff verschleppt.
Ziel ist die Insel Barbados in der Karibik, wo die Engländer seit einigen Jahren Zuckerrohr anbauen.
Eine Revolte auf See bringt dem jungen Adligen selbst nicht die Freiheit und so teilt er das Schicksal tausender Iren und Afrikaner, die gnadenlos als Sklaven ausgebeutet werden.
Doch es gibt auch eine andere Gesellschaft in der Karibik, raue Männer, die beschließen, nicht mehr nur verwilderte Ziegen und Schweine zu jagen.
Sie richten ihre Gewehre auf diejenigen, die sie aus der Alten Welt in die Neue getrieben haben, aber selbst dort noch auf sie herabsehen: Edelleute und Kapitäne, Plantagenbesitzer und Sklavenhändler.
So bekommen diese Herren unerwartet einen neuen, gefährlichen Feind, die Bruderschaft der Küste, Bukaniere, die als erste die schwarze Fahne der Freiheit hissen.
11,95 Euro ISBN 978-3-943078-00-8 196 Seiten
ist erschienen und lieferbar
Dutschke Verlag
Info@dutschke-verlag.de
Füchse der Ramblas - Historischer Roman
Francos Schatten werden heute in Spanien blasser, endlich, - aber ganz überwunden sind die traumatischen Jahre des spanischen Bürgerkriegs noch immer nicht und werden es vielleicht auch nie. Immerhin kann heute ein Film gezeigt werden, der die Geschichte des Widerstandes erzählt, die auch Sabatés Geschichte ist: „Die Frau des Anarchisten“ von Marie Noëlle und Peter Sehr, mit María Valverde, Juan Diego Botto, Nina Hoss und - tatsächlich - Silvia Sabaté!

ISBN 3-936049-46-7 . 183 Seiten 14 €
Die fünfziger Jahre in Barcelona: Wie Mehltau liegt die Diktatur General
Francos über der Stadt. Eine Sondereinheit der Guardia Civil, zu der die
Polizisten Juliano und Aragón gehören, verrichtet ihren Dienst mehr schlecht
als recht, als im Barrio Chino die Prostituierte Rosa Pares ermordet wird.
Der Polizeioffizier Varela will keine Untersuchungen, aber die beiden Zivilfahnder lässt das Verbrechen nicht los. In der miefigen Atmosphäre einer Diktatur, in der Sex und Liebe außerhalb der Ehe verfolgt werden, beginnen beide den Mörder zu suchen und stoßen dabei auch auf die verdrängte Vergangenheit einer sozialen Revolution, die im Spätsommer 1936 die Stadt zur Kommune machte. Eine Vergangenheit, die immer noch weiterzuleben scheint. Jetzt, zwanzig Jahre später, kehrt der in der Nachkriegszeit zur Legende gewordene Widerstandskämpfer Francisco Sabaté aus dem Exil zurück in eine Welt, in der Arbeiterinnen und Arbeiter Freiheit höchstens noch bei den Spielen des FC Barcelona finden. Die anarchistische Stadtguerilla unter Führung des „Fuchses“, wie Sabaté genannt wird, bedroht die bestehende Ordnung, stört die Friedhofsruhe in Franco Spanien. Die Wege der Polizisten Juliano und Aragón und der des vierschrötigen Anarchisten Sabaté kreuzen sich.
„Denn Hoffnungen sind Sternenschiffe, die von weißen Tauben in den Nachthimmel gezogen werden. Aber der Drache verschlang sie alle, die Schiffe und die Vögel und die, die er übrig ließ, erschütterte er mit seinen mächtigen Schwingen, so dass sie taumelten und schließlich abstürzten. Juliano selbst war wie ein Habicht, der am leergefegten Himmel verlassen seine Kreise zog.“

Der Verrat von Mile End
Für mich war der größte Mann des Mittelalters nicht Karl der "Große" oder einer der Könige und Kaiser in seiner Nachfolge, sondern ein einfacher Dachdecker aus Colchester, Wat Tyler. Der leidenschaftlichste und einflussreichste Reformator der wundersamen und doch so weltlichen katholischen Lehre ist für mich weder Martin Luther, noch Johannis Calvin nicht einmal Jan Hus, der seine Überzeugungen und seinen Mut mit dem Märtyrertod auf dem Scheiterhaufen bezahlte. Für mich ist es John Ball, ein englischer Wanderprediger des 14. Jahrhunderts, der meiner Meinung nach das Leben und die Worte eines gewissen Jeshua Ben Yusuf weit besser verstand als alle Päpste der Geschichte zusammen. Von den Beiden noch nie etwas gehört? Dann lesen Sie doch meinen Roman „Der Verrat von Mile End“.

„Das Auge des Meerkönigs“: Im Roman sind eine Reihe von spannenden
historischen Wahrheiten über das 12. Jahrhundert eingebunden, die kaum bekannt sind: Intrigen am
dänischen Königshof, ein dreiköpfiger Gott der Winde, die Mysterien von
Bärenhäutern und Schlangenfrauen und das größte und gleichbleibend drängend rätselhafte
Geheimni: Die Suche nach dem eigenen Weg.

Machnowschtschina
Lenins Schriften füllen noch heute ganze Regale, so wie die
Trotzkis. Tatsächlich haben sie so wie ihre Überväter Marx und Engels ja auch
allerhand Vernünftiges gesagt. Im wirklichen Leben allerdings haben beide ihre
Ideale für die Macht verkauft. – Mit dem Menschenschlächter Stalin will ich gar
nicht erst anfangen. - Es gab andere, wirkliche Revolutionäre, die tausendmal
und im buchstäblichen Sinne ihr Leben für ihre Ideale riskiert haben und die
als Dank von den „Bolschewiki“ wie Tiere gejagt wurden. Nestor Machno und Piotr
Arschinoff, Viktor Belasch sind unvergessen wie auch die aus dem Exil kommenden
Emma Goldmann und Alexander Berkman. Unvergessen, jedenfalls bei den wenigen Menschen,
die sich wirklich mit der russischen Tragödie auseinandergesetzt haben. „Die
Flammen der Liebe und des Aufstandes“ scheinen vom Wodka gelöscht, von kalten
Technokraten erstickt oder von den Kugeln ihrer Auftragskiller. Aber Russland
ist groß und der Faden einer wirklich demokratischen Revolution wird wieder
aufgenommen werden.

Machno und Berkman im Exil
Die Nacht der Heuschrecken: Krieg "für Menschenrechte" in Wirklichkeit Krieg für die neuen und alten Imperien!
Was in Afghanistan geschah und geschehen wird, war bereits 2003 kein Geheimnis. Massoud Shirbaghan beschreibt in dem Roman „Die Nacht der Heuschrecken“ aus diesem Jahr vieles, was erst heute, sieben Jahre später, für die deutsche Öffentlichkeit sichtbar wird. Als die deutschen Kriegsminister noch mit humanitären Auftrag täuschten, spricht er bereits von Kriegsverbrechen der Allierten und die Verwicklung der Bundeswehr darin. Heute, nach weiteren Massakern an der Zivilbevölkerung ist ein Ende des Krieges dringender denn je.

Menschenrechte, Gemeineigentum, soziale Gleichheit aus diesen Drei wächst die Blume der Freiheit
Outsiderpoems
David Kessel, ein Wanderer auf den Linien des sich auflösenden Alltages, unverstanden von fast allen, aber einzigartig, schöpferisch, poetisch. Dahinter die tiefste Liebe, Außenseitergedichte, Schnitte in die Stahlträger der Londoner City.

ISBN 978-3-936049-77-0. 58 Seiten
9,80 €
David Kessel
Außenseitergedichte
Lyrik dt. - engl.
übersetzt von Oliver Steinke
mit Zeichnungen von Dieter Reger
David Kessels Gedichte sprechen über Gegenden, Plätze, Straßen und „ihre“ Außenseiter. So erhält der Leser und die Leserin mit diesem Gedichtsband einen etwas anderen Reiseführer durch London und Südengland in die Hand, einen Führer, der einen geradewegs zu den Schicksalen und in die Seelen derjenigen leitet, die hier leben, während sie - ob mit Absicht oder nicht - übersehen werden. David Kessel wurde 1947 als Sohn eines deutsch-jüdischen Arztes und einer Kunstmalerin in England geboren.
Ein Teil seiner Familie wurde im Holocaust ermordet. Nach dem Tod des Vaters trat die Mutter der kommunistischen Partei bei. Nach Medizinstudium und Arbeit als Arzt lebte David Kessel lange Zeit am Rande der Gesellschaft im Londoner Einwanderungsviertel East End. Hier entstanden seine „Außenseitergedichte“, die in einer lyrischen Sprache sonst kaum in Worte zu fassendes Elend und Verzweiflung ausdrücken. Und doch durchzieht die Gedichte auch starke Hoffnung und der Glaube an die einfachen Menschen, die ihr Leben selber in die Hand nehmen und eine bessere Gesellschaft aufbauen werden.
David Kessel ist ein Expressionist, der den Vergleich mit Trakl oder Stadler nicht zu scheuen braucht.
Widerstand gegen die Diktatur!
Meine einzige nichtfiktionale Arbeit ist eine historische
Zusammenfassung über antifaschistischen Widerstand von unten. Formulierung,
Schwerpunkte und Schlussfolgerungen sind von mir. Die Informationen stammen aus
Autobiographien und aus der Arbeit vieler engagierter Historiker. „Wo Dein Platz Genosse ist, Widerstand
aus der Arbeiterbewegung gegen die Nazidiktatur“ ist eine Broschüre, die rasch
einen Überblick gibt und das Interesse nach mehr wecken will.
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